Die Monster, die ich rief

 

Cover:

 

Ich muss sagen, das Cover hat mich nicht so richtig angesprochen auf den ersten Blick. Auf den zweiten Blick ist es wahrscheinlich gelungen, den Inhalt etwas widerzuspiegeln. Es zeigt ein Mann mit einer Waffe, der von Monstern umgeben ist und trotzdem cool wirkt. Merkwürdig finde ich es, dass der Mann auf dem Cover ein Anzug trägt, weil Owen im Buch überhaupt kein Anzugträger ist. Aber naja wollen wir mal nicht so sein.

 

Klappentext

 

Owen Pitt ist Buchprüfer. Eines Abends erfüllt er sich einen lang gehegtenTraum und wirft seinen Boss aus dem Fenster. Allerdings aus gutem Grund — denn dieser hatte sich vor seinen Augen in einen Werwolf verwandelt. Als Owen im Krankenhaus erwacht, ist ein Mann bei ihm, der ziemlich beeindruckt von Owens Überleben ist. Er offenbart ihm, dass Monster wirklich existieren und seine Organisation, die Monster Hunter International, sie unter strenger Geheimhaltung im Zaum hält. Und dann macht er Owen ein interessantes Jobangebot …

 

Buchreihe:

 

1. Die Monster, die ich rief

 

2. Der Club der toten Monster

 

3. Ein Monster kommt selten allein

 

4. Monster sehen und sterben

 

5. Ein Monster sieht rot

 

Meine Meinung:

 

Das Buch „Die Monster, die ich rief“ habe ich mir bei Audible als Hörbuch gekauft, weil ich den Sprecher so sehr mag. Robert Frank ist einfach ein suuuppper mega geiler Sprecher, wenn es um Fantasy Hörbücher geht. Er liest die Charaktere immer so lebhaft und unterschiedlich, dass man immer weiß, wer gerade spricht. Wenn er die Geschichten liest, bin ich immer hin und weg und völlig eingetaucht in die Geschichte. Dazu muss ich sagen, dass er alles in so einen nüchternen sarkastischen, schwarzen humorigen Tonfall erzählt, dass ich mich immer wegschmeißen muss, vor Lachen. Ja ihr liest schon, ich fahre also richtig auf diesen Robert Frank ab. Als ich mir also dieses Hörbuch gekauft habe, hatte ich schon meine Erwartungen. Das hat der Erzähler auch wie immer erfühlt.

 

Die Geschichte hat mich auch positiv überrascht. Es geht um Owen Pitt, der nicht so wie alle Buchhelden, gut aussehen ist, sondern weniger gut aussehen, bis hin zu hässlich ist. Das fand ich relativ erfrischend. Dazu hat er eine raue Vergangenheit und hat komplizierte Familienverhältnisse. Seinen Charakter und Geschichte fand ich sehr gut aufgebaut. Um nicht zu Spoilern will ich nicht mehr über Owen sagen. Die ganze Welt um Owen ist ganz interessant gestaltet. Es gibt die Monsterjägern der Regierung der Vereinigten Staaten von Amerika und es gibt die privaten Organisationen, wie MHI (Monster-Hunter-Inernational), die für die Monsterjadt eine sogenante SUMF ( Ständige Unirdische Mächte Fonds) Prämie für die Vernichtung von Monstern bekommt. Jede Art Monster ist auf der SUMP-Liste, der anzeigt wie viel das Monster wert ist, wenn man es erledigt. Es gibt ganz viele Monster die ich so noch nie gehört habe. Gut fand ich auch, dass hier Monster, auch Monster sind. Und nicht auf einmal gut Monster sind.

 

Die Geschichte hat sehr viel Aktion. Ich meine sehr sehr viel Aktion. Das Ganze fängt rasant an und geht auch bis zum Schluss so weiter. Für mich war es nach einiger Zeit Zuviel. Die Aktionsszenen waren zu lange und zu viel, sodass ich irgendwann gemerkt habe, dass ich abgeschweift bin. Und diese Ganzen Waffen Gerede. Ich kann es ja verstehen, die sind Monster Jäger aber unglaublich, wie viel an Waffen Wissen man haben muss, um so ein Buch zu schreiben. Und ich hoffe, dass die Hälfte davon wirklich Fantasy war.

 

Fazit:

 

Die Geschichte hat mir dennoch gefallen, weil es einfach spannend war und sehr viel Abwechslung bot und nicht so vorhersehbar war. Empfehlenswert für alle die viel Aktion mögen. Ich glaube, ich habe nur durchgehalten, weil Robert Frank der Sprecher war.