Das Gefälschte Siegel

Rezensionsexemplar

Ich hatte zuerst Angst „Das gefälschte Siegel“ überhaupt zu lesen, da ich ein Paar nicht so gute Rezensionen gelesen habe. Aber meine Angst war unbegründet. Das zeigt mal wieder, dass man sich immer seine eigene Meinung bilden sollte.

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  • Gebundene Ausgabe: 486 Seite
  • Verlag: Klett-Cotta; Auflage: 1. (28. Februar 2019)
  • Preis: 22,00 €
  • Autor: Maja Ilisch

Kurzfassung:

Das gefälschte Siegel

Die Geschichte wird aus drei Perspektiven erzählt. Aus der Perspektive von der Magierin Enidin, der immerzu besoffener Kevron und der steinerne Wächter Lorcan. Leider wird die Geschichte nie aus der Perspektive des Prinzen Tymur erzählt.
In „Das gefälschte Siegel“ geht es um ein Buch, in das ein Dämon gefangen und versiegelt ist. Die steinernen Wächter haben die Aufgabe das Buch zu schützen. Nun findet der König irgendwann heraus, dass das Siegel gefälscht sein könnte und wundert, sich ob der Dämon immer noch im Buch eingeschlossen ist. Der Prinz holt dann den Fälscher Kevron hinzu. Er soll prüfen, ob das Siegel gefälscht ist. Um zu überprüfen, ob der Dämon immer noch im Buch gefangen ist, müssen sich die vier auf den Weg machen, um eine Zauberin zu treffen, die früher den Dämon im Buch eingeschlossen hat.
Meine Meinung

Schon auf den ersten Seiten war mir klar, dass das Buch „Das gefälschte Siegel“ mega gut geschrieben ist. Ich habe schon lange kein High Fantasy Buch mehr gelesen. Oder besser gesagt ich habe schon lange kein High Fantasy Buch mehr durchgelesen. Deshalb war ich glücklich, das mich das Buch vom Anfang an so gepackt hat.

Die Geschichte ist sehr gut geschrieben. Ich habe mich öfters schlapp gelacht. Den schwarzen Humor war genau mein Geschmack.

Am Anfang fand ich den Prinzen super lustig und mochte ihn richtig. Aber nach und nach wurde er mir immer unsympathischer.

Mit Enined, die Magierin, konnte ich mich nicht so richtig anfreunden. Sie war mir immer ein bisschen zu kindisch, naiv und hochnäsig.

Dafür mochte ich Lorcan. Sehr süß, was für eine Zuneigung er den Prinzen entgegenbringt.

Mein Lieblingscharakter ist aber immer noch der Betrunkene Fälscher Kevron. Obwohl er mit seinen  eigenen Dämonen zu kämpfen hat, ist er noch sehr liebenswürdig zu seinen Freunden. Ich finde ihn richtig witzig, scharfsinnig und sympathisch.

Das einzig Negative an diesem Buch war nur, dass mir der Verlauf der Geschichte nicht so gut gefallen hat. Es hat mich nicht so richtig gepackt und es fehlte ein wenig mehr Spannung. Trotzdem ist das Buch sehr gut geschrieben.

Fazit

Man sollte das „Das gefälschte Siegel“ mal gelesen haben, um sich seine eigene Meinung zu bilden. Ich gebe das Buch 4 von 5 Sternen, weil mich die Geschichte zum Schluss nicht mehr so gepackt hat (was wirklich nur Geschmackssache ist). Der der Schreibstil, die Charaktere und Monologe haben mich wirklich begeistert.

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